Gerd Lüdeman, professore di Letteratura Cristiana antica all’Università di Gottinga - e, come sapete benissimo, uno dei miei studiosi preferiti - è appena stato intervistato. Gerd si sofferma su alcuni concetti ribaditi anche nel suo ultimo libro con precise citazioni: il 95% del Nuovo Testamento è costituito da citazioni, detti e eventi inventati dai seguaci di Gesù:


  1. So ist es. Der überwiegende Teil – etwa 95 Prozent – der im Neuen Testament überlieferten Jesusworte gehen auf glatte Fälschungen zurück.


E cosa ci lasciano capire queste manipolazioni testuali che si sono stratificate nei secoli per mascherare e, in parte, mistificare la predicazione di Gesù? Predicatore radicale, ma soprattutto eroe immorale per l’epoca:


  1. Jesus war eine unstete Figur, ein Wander-Radikaler. Und natürlich missfällt das den Kirchen, die ihr Fundament auf seiner Lehre errichten wollen. Wenn Jesus lehrt, dass der Mensch keinen Ort hat, an dem er sein Haupt betten kann; wenn er seine Familie verstößt, nachdem ihn diese für verrückt erklärt hat; wenn er die Toten ihre Toten begraben lassen will – dann sind das höchst unstete Facetten eines widersprüchlichen Charismatikers. Jesus war ein unmoralischer Held. Seine Perspektive auf das Leben entbehrt jeder Stabilität und stellt alles infrage. Nicht umsonst haben sich auch die Hippies auf ihn bezogen.


L’intervista completa è sull’ultimo numero di Literaturen.

 

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